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Asim Al-Chalabi

Oud
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Kaoko Amano

Sopran
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Levent Bakirci

Bariton
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Florian Bogner

Sound Design
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Diego Collatti

Komponist
Die Ballade von El Muerto

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Nurkan Erpulat

Autor
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Tamara Friebel

Komponistin
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Reinhard Fuchs

Künstl. Leiter phace
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Ingrid Habermann

Sopran
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Hannan Ishay

Regisseur
Die Ballade von El Muerto

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Andreas Jankowitsch

Bariton
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Thomas Jelinek

Autor
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Peter Koger

Videotechnik
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Jörg Ulrich Krah

Komponist
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Nathalie Latham

Medienkünstlerin
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Hari Michlits

Bühnenbild
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Lars Mlekusch

Saxophon
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Peter Pawlik

Regie
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J. Sánchez-Chiong

Komponist
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Nora Scheidl

Kostüme
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Roland Schueler

Cello
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Paul Schweinester

Tenor
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Juan Tafur

Autor
Die Ballade von El Muerto

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Andrea Tiziani

Schauspieler
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T. Wagensommerer

Videoanimation
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Oliver Weber

Komponist
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Susanne F. Wolf

Autorin
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Ruei–Ran Wu

Bandoneón
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Site-Art
Topic 2013: GATES

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Asim Al-Chalabi

Oud - Gates-Zwischen?Raum

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Asim Al-Chalabi wurde in Bagdad/Irak geboren. Schon mit zehn Jahren begann er, die arabische Laute Al-Oud zu spielen. 1978 bis 1980 studierte er arabische Musik am Institut für Tonart-Studien in Bagdad. 1980 zwang ihn die politische Situation, das Land zu verlassen.

Heute lebt Asim in Wien. An der Universität Wien begann er Musikwissenschaften zu studieren. 1986-1991 absolvierte er ein Musikstudium am Franz Schubert Konservatorium in Wien als Musikerzieher für Laute, Violoncello, Klavier und Gesang.

Seit 1984 unterrichtet Asim Al-Chalabi die arabische Laute sowohl als Privatlehrer als auch in verschiedenen Institutionen.

Asim Al-Chalabi war schon in zahlreichen Konzerten u.a. in Wien, Brüssel, Berlin, Köln, London, Birmingham, Rom, Neapel, Basel, Samarkand und Tunis zu hören. Er komponiert Werke für Solo Oud und beschäftigt sich mit arabischer, persischer und türkischer klassischer Musik.

Kaoko Amano

Sopran - Gates-Zwischen?Raum

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geboren in Tokio

Gesangsstudium an der Gakugei Universität in Tokio und Konservatorium Wien bei Yuly Khomenko.

Repertoire von Oper bis zeitgenössische Musik

Auftritte u.a. bei Wien Modern, Klangspuren, Wiener Musikverein, Konzerthaus Wien, A. Schönberg Center, Wiener Festwochen sowie zahlreiche weitere Auftritte im In und Ausland.

Levent Bakirci

Bariton - Gates-Zwischen?Raum

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geboren in Ankara

Maschinenbaustudium sowie zunächst privater Gesangsunterricht, anschließend Gesangsstudium an der Accademia d’arte Lirica in Osimo (Italien) und an der Academy of Vocal Arts (Philadelphia)

Debüt 2006 am Teatro Verdi Triste (Il mondo della luna)

Engagements an den Staatsopern Ankaras und Istanbuls sowie als Gast in Tel Aviv

2008 bis 2011 Ensemblemitglied des Bremer Theaters (Cahit in der Uraufführung von Gegen die Wand)

2002 ausgezeichnet beim Aslico Wettbewerb in Milano, 2006 Semifinalist beim Gesangswettbewerb Operalia in Valencia, 2007 beim Internationalen Gesangswettbewerb /Neue Stimmen/ in Gütersloh.

Florian Bogner

Sound Design - Gates-Zwischen?Raum

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Geboren 1978 in Klosterneuburg. Studium am Elektroakustischen Institut der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Von 2003 bis 2005 Universitätslektor an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Freiberuflich in den Bereichen Klangregie, Liveelektronik, Sounddesign und Computermusik tätig. Aufnahme sowie Mastering für diverse CD-Produktionen. Gemeinsam mit Peter Böhm elektroakustische Konzeption, Betreuung und Umsetzung sowie Klangregie für das Klangforum Wien.

Zahlreiche Kompositionen für Werbefilme. Konzeption und Umsetzung von Computermusik Workshops für den Öks, die Musikpalette und Eventagenturen.

2004 Gründung von KILO gemeinsam mit Markus Urban. Konzerttätigkeit sowie CD-Veröffentlichungen im In- und Ausland.

Diego Collatti

Komponist - Die Ballade von El Muerto

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Nach den Studien Komposition und Klavier an der Universidad Nacional de Rosario/Argentien wechselte der 1976 ebendort geborene Komponist Diego Collatti an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er 2009 am Institut für Komposition und Elektroakustik diplomierte.

Seit 2002 komponiert und arrangiert Diego Collatti regelmäßig für die Universal Edition. Im Jahr davor gründete er das Ensemble Minimal Tango, mit dem er seither kontinuierlich konzertiert. Rundfunkaufnahmen und Radioübertragungen des ORF folgten ab 2003.

Für seine Arbeiten erhielt er 2008 den Anerkennungspreis der Stadt Wien und gastierte mit Franzobel im Grossen Sendesaal des Radiokulturhaus Wien.

Das Kompositionsstipendium des BM für Unterricht, Kunst und Kultur ermöglichte ihm 2010 verschiedene größer angelegte Kompositionen, wie zum Beispiel die Uraufführung des Stückes Cacerolazos für vier Percussionisten, Video und Tonband im Berio Saal des Wiener Konzerthauses, sowie die Uraufführung Keep going für die Nouvelle Cuisine Big Band im Porgy & Bess Wien.

Diego Collatti verfasste seither Kompositionen für verschiedene Ensembles und Orchester: Ensemble Wiener Collage, Ensemble Reconsil, Ensemble Platypus, Orchester Divertimento Viennese, Wiener Kammerorchester, u.a.

2012 komponierte er das Orchesterwerk Versiones de Lázaro für das Niederösterreichische Tonkünstler Orchester, bei dem er im Rahmen des renommierten Dirigenten und Komponisten-workshops Ink Still Wet des Festivals Grafenegg auch die Uraufführung leitete.

Die schon 2010 begonnene Zusammenarbeit mit den Wiener Festwochen wird Diego Collatti 2013 mit der Uraufführung seines neuen Musiktheater-Werks Die Ballade bon El Muerto im Rahmen von into the city/Wiener Festwochen in einer Produktion von progetto semisero fortsetzen.

www.collatti.com

Nurkan Erpulat

Autor - Gates-Zwischen?Raum

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Nurkan Erpulat wurde 1974 in Ankara geboren. Er studierte Schauspiel in Izmir und Schauspielregie in Berlin. Er arbeitete bisher vornehmlich in Berlin aber auch in Linz, Heilbronn und Hannover und Wien. Zu seinen Regiearbeiten zählen u.a. 'Jenseits – Bist du schwul oder bist du Türke?' (von Nurkan Erpulat und Tunçay Kulaoğlu), und 'Man braucht keinen Reiseführer für ein Dorf, das man sieht' von Tim Staffel, beide entstanden im Rahmen des Festivals beyond belonging am Ballhaus Naunynstraße und am Hebbel am Ufer.

Seine beiden Inszenierungen mit Jugendlichen ('Heimat im Kopf' und 'Familiengeschichten' am Staatstheater Hannover) wurden zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen.

Am Ballhaus Naunynstraße hat er bereits 'Schattenstimmen' von Feridun Zaimoğlu und Günter Senkel und 'Lö Bal Almanya' (von Nurkan Erplulat und Tunçay Kulaoğlu) auf die Bühne gebracht.

'Verrücktes Blut' (2012 in Wien, Garage x) war 2010 zum Theatertreffen eingeladen und ist in der Theater Heute-Kritikerumfrage 2011 neben Elfriede Jelineks 'Winterreise' zum Deutschsprachigen Stück des Jahres gewählt worden. Nurkan Erpulat wurde zugleich als Nachwuchsregisseur des Jahres 2011 ausgezeichnet.

Sein Stück 'Clash' am DT wurde zum Theaterfreffen der Jugend in Berlin eingeladen. Neben seiner Regietätigkeit war er auch Lehrbeauftragter an der UdK Berlin. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Tamara Friebel

Komponistin - Gates-Zwischen?Raum

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Die australische Komponistin und Künstlerin Tamara Freibel hat Komposition und Elektroakustische Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Huddersfield University in England studiert, sowie Architektur an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und Melbourne, und absolvierte dort auch Grundstudien in Soziologie und Theologie.

Seit 2005 lebt und sie als freischaffende Künstlerin und Komponistin in Wien und Graz.

Aktuelle Projekte und Werkaufträge für Jeunnesse Österreich, Ensemble Platypus, SNIM Klingekunst, Elektronischer Frühling, Alte Schmiede, Brut Künstlerhaus, V’elak Gala, Porgy&Bess, Jazzwerkstatt, Moë, Szene Salzburg, ArgeKultur, Ensemble Reconsil, The Arches Glasgow, E-may, Wien Modern, Ensemble Phace, Huddersfield Contemporary Festival, IEM Graz, Qubit New York.

www.tamarafriebel.at

Reinhard Fuchs

Künstl. Leiter phace - Gates-Zwischen?Raum

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Reinhard Fuchs ist seit 2008 für die Geschäftsführung von PHACE verantwortlich und gemeinsam mit Simeon Pironkoff künstlerischer Leiter von PHACE.

Er studierte zunächst Akkordeon am Brucknerkonservatorium Linz (1991–1995) und absolvierte anschließend seine kompositorische Ausbildung bei Michael Jarrell (1996–2002). Von 1997/98 verbrachte Fuchs ein Studienjahr an der University of Miami in Florida. Weitere wertvolle Impulse für sein Schaffen erhielt er bei Studien mit Brian Ferneyhough, Marco Stroppa, Magnus Lindberg, Klaus Huber, u.a.

1997 gründete er mit Kollegen die Komponistengruppe GEGENKLANG.

Neben Kompositionsaufträgen renommierter Ensembles und Veranstalter (Salzburger Festspiele (2006), Bayerische Staatsoper (2006), Wittener Tage für neue Musik (2005), Wien Modern (2002/04), Musiktage Donaueschingen (2003), Konzerthaus Berlin (2002), Klangforum Wien (2001/03/05), Konzerthaus Wien (2001), etc.) kann Reinhard Fuchs auch auf zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen verweisen. So erhielt er zum Beispiel den 1. Preis beim 7. Mozartkompositionswettbewerb Salzburg, den 2.Preis bei ›stasis et vita‹ / BRD, den Sonderpreis der Fondation Royaumont / FRA, 2001, den Theodor-Körner Preis der Stadt Wien 2001, 2002 den Anton-Bruckner-Preis, 2003 das österreichische Staatsstipendium für Komposition. Im Februar 2008 fand die franz. Erstaufführung von Blue Poles für großes Ensemble mit dem Ensemble Intercontemporain in Paris statt.

Ingrid Habermann

Sopran - Gates-Zwischen?Raum

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In Linz geboren. Gesangsstudium am Mozarteum. Erstes Engagement am Stadttheater Bern. Anschließend lyrisch. Koloratursopran am Landestheater Linz, wo sie große Paritien (Gräfin Adele: Graf Ory, Violetta in La Traviata, Mozartparitien wie Pamina, Susanna, Konstanze uvm) erarbeitete als auch die Partie der Sophie Scholl in Die weiße Rose etc. Ihr Repertoire erstreckt sich von Barock über Liedinterpretationen bis zur zeitgenössischen Musik. Unter anderem debütierte sie in Wien als Duchess of Argyll in Powder her Face von Thomas Adès und als Stimme in La Voix Humaine von Francis Poulenc (u.a. im Wiener Konzerthaus). Weitere Engagements: Seefestspiele Mörbisch (Lisa im Land des Lächelns, Annina in Nacht in Venedig, zuletzt als Palmatika im Bettelstudent), Opernfestival Reinsberg (u.a. Gräfin Almaviva), Opernhaus Graz (u.a. Enrico) , De Vlaamse Opera Antwerpen sowie erstmals 1999 am Théatre de la Monnaie in Brüssel unter Antonio Pappano. Konzerttourneen führten sie in die Niederlande, nach Japan, Skandinavien, Portugal, Deutschland usw., sowie nach London, wo sie mit dem London Philharmonic Orchestra musizierte.

Hannan Ishay

Regisseur - Die Ballade von El Muerto

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Geboren 1983 in Israel, aufgewachsen in Tel Aviv; Matura an der Thelma Yellin Kunst Schule. Seit 1998 als Schauspieler in Theater-, Kino-, und Fernseh-Produktionen in Israel tätig. 2007 wirkte er in dem Oscar-nominierten Israelischen Film Beaufort mit.

2007-2010 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar in Wien, wo er mit Frau, Kind und Hund lebt.

Inszenierungen: Gram (2008) nach Kurzgeschichten von A.P. Tschechow, Salon5, Wien; Am Fenster, morgens (2009) von H. Ishay, Salon5, Wien; Georgia (2009) von Nino Haratischwili, im Rahmen des Festivals: Zorn! dramatisches erzählen heute, Salon5, Wien; Szenische Mitarbeit bei Vor dem Gesetz (2009), Justizpalast Wien;

Inszenierung von RRR (2010), nach Richard III von W. Shakespeare, MRS, Wien; Der schlanke Soldat, von H. Levin, MRS, Wien (2010), sowie bei Young Actors Week; Salzburg, und MFST ITSelF Festival, Warschau (2011); Anywhere but here (2011), ISA Musikfestival, Reichenau a.d. Rax; Jolt (2012) im Rahmen von Startguthaben 3 – Das richtige Leben im dritten A, GARAGE X, Wien.

Andreas Jankowitsch

Bariton - Gates-Zwischen?Raum

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Andreas Jankowitsch wurde in Wien geboren, lernte schon frühzeitig Klavier zu spielen, war Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben und studierte danach Orgel, Komposition und Gesang an der Hochschule für Musik in Wien u.a. bei Kammersänger Walter Berry, Kammersänger Robert Holl und Univ. Prof. Franz Lukasovsky. Schon während seines Studiums wurde er ins Ensemble des Salzburger Landestheaters engagiert, wo er mit Harry Kupfer und Stephane Deneve arbeitete. Danach trat er an bedeutenden Häusern in Deutschland (Berlin, Darmstadt), Spanien (Zaragossa, Valencia, Gijon, Bilbao), Italien (Udine, Pordenone), Frankreich (Lyon), Österreich (Festspiele Bregenz, Festspielhaus Salzburg) und vielen anderen Ländern auf.

Thomas Jelinek

Autor - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

Raum- Licht- und Videoinstallationen, Performance und Theaterprojekte – auch Regiearbeiten für Fernsehen und Architekturprojekte. Als Kurator entwickelte er ein spezielles Interesse an transdisziplinären Entwicklungsprozessen und Formaten, und realisierte eine Reihe von internationalen Kooperationen, wie Europa- und (Ende der 90er) Ost- West-verbindender Projekte – wie z.B. TRANSART - festival in Kroatien (seit 2000) Vienna – Bratislava Exchange etc.

Kontextuelle Europaprojekte wie: Logbuch Berlin (1993), oder dem CAMP-project, als europäische Geschichts u. Gesellschaftsanalyse etc. / 2009-2001 das Europaprojekt: Underground City 21 wie Interventionen im öffentlichen Raum und Produktion von experimentellen „Freiräumen“, Diskurs-Zonen und Theaterprozessen im urbanen Raum.

Der Fokus seiner künstlerischen Arbeit sind die Prozesse zur Konstruktion von Realität mit den Komponenten Wahrnehmung, Kommunikation und experimenteller Räume.

Herstellung kontextueller Räume und konzeptioneller Kommunikations- und Aktivationsräume. Interventionen mit Performance- und Theaterarbeiten im öffentlichen Raum und Stadträumen, Kommunikations- und Rauminstallationen, so wie Licht und „Bühnenräume, sind entsprechend Teil seiner praktischen Arbeit.

Gründer von verschiedenen Produktions- und Kunstplattformen wie:
MESSING-network (mit dem Philosophen Alexander Schuh, Film- u. Bühnenarchitekten Andreas Donhauser (Zusammenarbeit mit Regisseur Ulrich Seidl (Hundstage etc.)), Katharina Mathiasek (Bildende Künstlerin)
Begründer von NOMAD.theatre (seit 2000) und Künstlerischer Leiter u. Kurator der LABfactory
(2003 - 2011). Co-Gründer der Gruppe Liquid Loft 2005 (mit Chris Haring, Andreas Berger, Stephanie Cumming). Mitglied seither als Chefdramaturg, Raum, Licht, Set u. Medien
Politische Tätigkeit als Vorsitzender der IG Kultur Wien 2000 – 2008

Preise: Theaterpreis des Donaufestivals (Krems/A) 1998,für Johnny got his Gun“ (Dalton Trumbo)
Kunststückepreis des ORF: „Best Short“ für „Dantes Inferno“ 2003
Mit Liquid Loft: Goldener Löwe der Biennale di Venezia 2007 für best performance
Theaterpreise: Szczecin (PL), Biennale-Lyon (F) u.a.

Peter Koger

Videotechnik - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

ausgebildeter Soundengineer

arbeitet seit Anfang der 1990er-Jahre als Visualist, Programmierer, Interaktions- und Animationsgestalter bei zahlreichen Kunstprojekten. In den letzten Jahren vermehrt im Bereich Video und performative Kunst.

Lehrbeauftragter an der Klasse Digitale Kunst der Universität für angewandte Kunst

Mitbegründer und -Betreiber der MediaOpera. Letzte Arbeiten u.a. LiveVisualisierung der Feier zur Eröffnung des österreichischen Pavillions bei der Biennale di Venzia, Animation und MotionControl für Trespass (Regie: Paul Wenninger), Toys to Enter the World (v. Otmar Wagner), Hommage an Hans Richter (v. Sascha Reill), Mad (m. M.Fischer, A.Vicard, D.Kern), Radio Revolution(TQW, Regie T.Jelinek)

Jörg Ulrich Krah

Komponist - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

Der Cellist und Komponist Jörg Ulrich Krah wurde 1976 in München geboren, seit 1999 lebt er in Wien. Als Solist und Kammermusiker ist der äußerst vielseitige Künstler regelmäßiger Gast auf Festivals wie z. B. der StyriArte Graz oder dem Edinburgh Festival. Häufig zeichnen sich seine Auftritte durch ungewöhnliche, innovative Programmkonzepte aus, in denen verschiedene Musikstile und Genres aufeinander treffen. Sein Repertoire reicht dabei von frühester Originalmusik auf historischem Instrumentarium bis zu zeitgenössischer Musik.

Darüber hinaus spielen Improvisation und Arrangement oftmals eine wichtige Rolle. In der 2008 komponierten Bühnenmusik Romeo +/- Julia verbinden sich beispielsweise Elemente aus Georg Bendas Erstvertonung (1776) mit Neukompositionen und Arrangements zu einer lebendigen Einheit.

Das kompositorische Oeuvre von Jörg Ulrich Krah umfasst Werke nahezu aller Gattungen, von Solo- und Kammermusikwerken bis zu größeren Ensemble- und Orchesterwerken. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Musiktheaterwerke und Bühnenmusiken, die in den vergangenen Jahren u. a. an Häusern wie dem Schauspielhaus Wien, dem Berliner Ensemble, im Grand Théâtre de Luxembourg oder dem Sydney Opera House gezeigt wurden. Weitere Werke entstanden im Bereich Kinder- und Jugendtheater sowie in Zusammenarbeit mit dem ORF Hörspielstudio.

Für seine Arbeit erhielt der Künstler zahlreiche Auszeichnungen, u. a. beim Festival Musica Antiqua Brugge, dem Linzer Podium oder dem Wendl&Lung Kompositionswettbewerb. Seine Arbeiten sind auf Tonträger- und Filmmaterial, in Zeitungsarchiven sowie im Internet dokumentiert.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Jörg Ulrich Krah leidenschaftlicher und gefragter Pädagoge. In den vergangenen Jahren hat er Studierende an den Konservatorien in Wien und Shanghai, sowie auf zahlreichen Meisterkursen unterrichtet.

Nathalie Latham

Medienkünstlerin - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

geboren in Australien, lebt in Sri Naryani Peedam, Indien

Studium der Japanisitk in Sydney und Kyoto

Freischaffende Filmemacherin, Photographin und Malerin

Thema des Schaffens ist das Bewußtsein und die Erfahrung des Menschseins

Ausgestellt in ganz Europa, New York, Houston, Toronto und Australien

Eingeladen zu artistic residencies in Berlin, Peking, Moskau, und Frankreich.

Hari Michlits

Bühnenbild - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

geboren 1955 in Kittsee (Bgld)

Lehrjahre am Theater Der Kreis unter George Tabori

Seitdem ununterbrochen in unterschiedlichen Funktionen an verschiedensten Theatern frei tätig: u.a. als Lichtgestalter für das Schauspielhaus Wien, Opernwerkstatt Wien, Wiener Kammeroper, Bregenzer Festspiele, Wiener Akademie, Wiener Festwochen; als Bühnenbildner u.a. für Linz09 sowie Stärke der Lieb (Neuberger Kulturtage), Painter, Image and Dance (Flugfeld Trausdorf) als auch für das Kulturhaus Nickelsdorf; als technischer Leiter beim Steirischen Herbst und Linz09.

Lars Mlekusch

Saxophon - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

Lars Mlekusch (*1978 in Baden/Schweiz) ist ein vielbeachteter Saxophonist, der sich insbesondere als leidenschaftlicher Verfechter zeitgenössischer Musik international einen herausragenden Namen gemacht hat. Er ist Mitglied des Solistenensembles PHACE und seit dem Jahr 2000 regelmäßiger Gastmusiker des Klangforum Wien. Mit seinem Duo Saxophonic spezialisierte er sich auf live-elektronische Aufführungen, wo er vermehrt auch der Improvisation einen wichtigen Platz einräumt.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn an renommierte Festivals in Europa (z.B. Donaueschinger Musiktage, Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Berliner Festspiele, Salzburger Festspiele, Festival d´Automne Paris, Wien Modern), Japan, Taiwan, Thailand, Neuseeland und in die USA.

Lars Mlekusch studierte Saxophon an der Hochschule für Musik Basel (Marcus Weiss) und an der Northwestern University Chicago (Frederick L. Hemke). Weitere Impulse erhielt er durch private Studien bei Arno Bornkamp und Claude Delangle. Er wirkte bis 2007 als Assistent an der Hochschule für Musik Basel und leitet seit 2005 eine internationale Saxophonklasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität, wo er auch Kammermusik unterrichtet. Daneben wird er regelmäßig an renommierte Ausbildungsstätten für Musik als Gastdozent eingeladen und unterrichtet bei internationalen Meisterkursen Gefragt ist er zunehmend auch als Juror nationaler und internationaler Wettbewerbe.

Bei Emilio Pomárico in Mailand holte er sich wichtige Impulse für seine Dirigiertätigkeit. Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter und Dirigent des Vienna Saxophonic Orchestra.

Peter Pawlik

Regie - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

geboren 1964 in Wien

bis 1994 Regiestudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Curt Malm

1991-1993 Leiter der Wiener Taschenoper, 1995-1999 Abendspielleiter und Regieassistent an der Staatsoper Wien, 2000-2003 Oberspielleiter am Stadttheater Hildesheim, seither freiberuflicher Regisseur. Seit 2012 Lehrtätigkeit an der Linzer Bruckneruniversität

Inszenierungen des klassischen (Figaro, Carmen, Ariadne, Agrippina, etc.) und des zeitgenössischen (Nixon in China, Second Mrs Kong, Gespenstersonate, etc.) Repertoires in Österreich, Deutschland, Italien, Rumänien, Kroatien und den USA.

Jorge Sánchez-Chiong

Komponist - Gates-Zwischen?Raum

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Jorge Sánchez-Chiong wurde 1969 in Caracas/Venezuela geboren, und lebt seit 1988 als freischaffender Künstler in Wien, wo ihm die wichtigsten Ensembles für neue Musik zahlreiche Aufträge erteilt haben. Seine Werke, die an der Lebendigkeit und Spontaneität einer Improvisation ansetzen, sprengen den Rahmen der Konzertmusik und setzen sich im Bereich des experimentellen Theaters, der Videokunst, Tanz und Elektronik fort. Schwerpunkt seines Schaffens ist die enge Zusammenarbeit mit Künstlern aus verschiedenen Sparten und Stilrichtungen.

In elf Ländern wurden seine Werke gespielt; Uraufführungen fanden u.a. im Musikverein Wien, Konzerthaus Berlin, Mozarteum Salzburg, Concerthus Odense/Dänemark, Konzerthaus Wien, Grazer Kongress statt, sowie im Rahmen von den Salzburger Festspielen, Steirischen Herbst und Wien Modern. Er studierte in Wien bei Francis Burt und Michael Jarrell, und ist Mitglied des NewTonEnsembles und Mitbegründer Komponistengruppen Gegenklang.

ARBEITEN - AUSWAHL

used redux 2012 für elektronisch verstärktes Ensemble, Elektronik und Video / UA: 46. Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik / Auftrag: Institut für Neue Musik Darmstadt und Nadar Ensemble Belgien
chromatic aberration 2012 für Streichquartett und Turntables / UA: 46. Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik / Auftrag: MIVOS Quartett New York
Beschwerdechor Bregenz 2011 für gemischten Chor und Ensemble / UA und Auftrag: Bregenzer Festspiele
Tuned To A Dead Channel / Ciudad Dormitorio 2009 für großes Ensemble und Elektronik / UA: Klangspuren / Auftrag: on_line Vienna (Phace Contemporary) und Klangspuren
trapos | Sexy Pony & Civil Disobedience 2006 für Turntables & Militärmusik / UA und Auftrag: Klangspuren Schwaz
tránsfuga 2006 für Ensemble und Live-Elektronik / UA: Gr. Sendesaal ORF / Auftrag: Jeunesse Austria trapos. hilos_chinos 2005 für akustische und elektronische Instrumente / UA: Wr. Konzerthaus / Auftrag: generator und Wien Modern
trapos / Catwalk en Guantánamo _ Version 2 2004/2005 für zwei Turntable-Solisten und elektronisch verstärktes großes Orchester / UA und Auftrag: transart, Bolzano, Italien
trilogía_caraqueña_1: cuando hablabas te oía en stereo 2004 für Stimme, elektronisches Ensemble und Live-Video / UA: Wr. Konzerthaus / Auftrag: generator
trapos / Catwalk en Guantánamo 2004 für Kontrabass, E-Gitarre (Solist 1 ), Turntables (Solist 2) und elektronisch verstärktes großes Orchester / UA: Wr. Konzerthaus / Auftrag: Wien Modern
Xtended Versions 2001 für Elektronisches Baritonsaxophon und großes Orchester / UA: Musikprotokoll / Auftrag: RSO Wien
Algarabía 2001 für großes Ensemble / UA: Wr. Konzerthaus / Auftrag: Klangforum Wien
Teatro Shanghai – Bühnenmusik 2000 für chinesisches Ensemble / UA: Wr. Konzerthaus / Auftrag: China Found Music Workshop, Asian Cultural und Wiener Konzerthaus Gesellschaft

www.edition21.at/Sanchez-Chiong

Nora Scheidl

Kostüme - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

geboren 1960 in Wien

1979 -1987 Ausbildung an der Universität für angewandte Kunst bei Erich Wonder und Axel Manthey, zwei Gastsemester bei Karl Kneidl an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1987 Diplom für Bühnen- und Filmgestaltung mit Auszeichnung

Seit 1983 freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin. Arbeiten an der Volksoper, am Ensembletheater, Volkstheater, Jugendstiltheater, Schönbrunner Schlosstheater, Kammeroper, Odeon, Theater in der Josefstadt in Wien, am Kornmarkttheater für die Bregenzer Festspiele und in Schwechat bei den Nestroyspielen, sowie an Spielorten und bei Festivals in Italien, Luxemburg, Ungarn, der BRD und der Schweiz

Förderungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung für "Die Nacht aus Blei" von Hans Henny Jahnn.

Roland Schueler

Cello - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

geb. 1969 in Ried im Innkreis, besuchte das Musikgymnasium Linz, bevor er in Mittenwald die Fachschule für Geigenbau absolvierte. Es folgten Gesellenjahre als Geigenbauer bei Konrad Stoll in Kempten im Allgäu. Als Geigenbaumeister führt Roland Schueler seit 1999 in Wien sein eigenes Atelier und ist Mitglied in der Gruppe Klanggestalten. In Wien studierte er Violoncello und Instrumentalpädagogik bei Michael Dallinger und Andreas Lindenbaum, und war im Jahr 2000 Teilnehmer beim Kurs für zeitgenössische Musik “Impulse” in Graz.

Gemeinsam mit der Geigerin Ivana Pristasova und der Bratschistin Petra Ackermann arbeitet Roland Schueler im Trio EIS, außerdem in den Formationen PHACE | CONTEMPORARY MUSIC und Wiener Collage.

Paul Schweinester

Tenor - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

geboren 1985 in Innsbruck

Gesangsstudium an der Musikuniversität Wien (bei Prof. Karlheinz Hanser). 2009 - 2013 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, nebstdem Auftritte u.a. bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, den Festspielen Reinsberg (Wiener Akademie), am Gärtnerplatztheater München und der Philharmonie am Gasteig in München gastiert regelmäßig als Konzertsolist und Liedinterpret im Wiener Konzerthaus, sowie in Frankreich und den USA.

Andrea Tiziani

Schauspieler - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

Bin während eines Sommers in den 60er jahren auf die Welt gekommen. In Mailand. Mitte der 70er nach Wien, habe eine Französische Schule besucht. Meine erste Rolle, 1980. "Topaze" von Marcel Pagnol, als „Monsieur de Berville“. Gittarist bei “Disgrace” und bei "die Wilden Pinguine", Clown, Filmrollen (z.B „Kommissar Rex“u.a), Sprecher, Moderator, Trainer, u.a Sachen noch.

Künstl(eris)ch aus u. eingebildet wurde ich von namhaften Lehrern in Österreich, England, Spanien, Holland und Amerika und geniesse es...zu leben. () Zuletzt gab ich, verschiedene Clown und Commedia Workshops; brachte „Die Ziege des Monsieur Seguin „ auf die Welt, wurde Vampir „Ferdi“ auf einer schönen Burg im Burgenland, Jesuitischer Astronom „Monsignor Funes“ in einem feuchten Bunker Mödlings, spiele für TV den Vater einer Kommisarin in Deutschland u.v.m...

Italienisch und Französisch sind meine Muttersprachen.

Mein Deutsch ist “pärfekt”. Mein Englisch adoptiert, Spanisch ist nicht von schlechten Eltern und auf Romanes da kann ich sogar ein paar Worte...!

Juan Tafur

Autor - Die Ballade von El Muerto

progetto semiserio saisonarbeiter

Der Schriftsteller Juan Tafur 1970 in Bogotà/Kolumbien geboren, studierte dort Philosophie und Literatur, später Vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzung an der New York Universtiy. In den gewaltsamen Jahren des kolumbianischen Mafia-Krieges verließ er sein Heimatland und lebte seither in den U.S.A., Lateinamerika und heute in Europa.

Seine ausgiebigen Reisen führten ihn mehrheitlich durch Lateinamerika, hier vor allem nach Mexiko und Argentinien, über deren Kulturerbe, Heiligtümer und kulturelle Traditionen er Arbeiten verfasste. Er ist für kolumbianische Zeitungen tätig und publizierte mehrere Bücher über Spiritualität und Religion im gesellschaftshistorischen Kontext Lateinamerikas. Seine Romane La pasión de María Magdalena und El viajero de los dos mundos liegen in sechs Sprachen übersetzt vor.

Seit 2008 arbeitet Juan Tafur auch als Drehbuchautor, vornehmlich für Filmproduktionen in England und Lateinamerika. Darüber hinaus adaptiere er die Arbeiten von namhaften lateinamerikanischen Autoren, wie etwa Felisberto Hernández and Juan Rulfo für die Bühne.

In sein Skript zu Die Ballade von El Muerto fließt seine langjährige Beschäftigung mit der “Kosmologie” Lateinamerikas und der Gewaltkultur der lateinamerikanischen Drogenswirtschaft, die er auch aus persönlicher Erfahrung kennt, ein.

DI Thomas Wagensommerer

Videoanimation Bill - Gates-Zwischen?Raum

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Geboren 1987. Lebt und arbeitet in Wien. Studium der digitalen Medientechnologie am Institut für Medienproduktion in St. Pölten, der Philosophie an der Universität Wien, sowie der transdisziplinären Kunst (TransArt) an der Universität für angewandte Kunst Wien. Arbeitet als Medienkünstler und Komponist zu Positionen von Mensch / Maschine / Raum / Zeit / Form-Beziehungen im installativen, wie auch performativen Raum.

Thomas Wagensommerer versteht sich als kybernetisch Verarbeitender und interdisziplinäres Produktionsmittel in den Bereichen der elektroakustischen Musik / Klangkunst / Video / Skulptur / Netz- und Softwarekunst, etc. in Verschränkung mit Inhalten wie Räumlichkeit / Körperlichkeit / Zeitlichkeit / Virtualität / Vernetzung / (fehlerhafter) Systematik, etc.

Lektor für experimentelle Medien am Institut für Medienproduktion St. Pölten

Oliver Weber

Komponist - Gates-Zwischen?Raum

progetto semiserio saisonarbeiter

Oliver Weber studierte Musikwissenschaften an der Universität Zürich, sowie Orgel bei Janine Lehmann und privater Kompositionsunterricht bei Rudolf Kelterborn in Basel. Anschließend instrumentale und elektroakustische Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Michael Jarrell, Dieter Kaufmann und Wolfgang Mitterer. Er schloss sein Studium mit Auszeichnung ab.

Seit 2004 tritt er regelmäßig als Interpret seiner eigenen und elektronischen Werke anderer sowie als Improvisator im In- und Ausland auf: Wien Modern, SICMF (Seoul International Computermusic Festival), New Music Week Shanghai, elektronischer Frühling Wien, Grabenfesttage Wien, Ensemble Nikel, RSO Wien, Tonkünstler, Ensemble Phace, Wolfgang Mitterer u. a.

WERKE – AUSWAHL

Sein Werk wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet: Werkbeiträge und künstlerische Schaffensbeiträge des Kantons Aargau, Theodor Körner Preis, Staatstipendium für Komposition der Republik Österreich (2010 und 2012), Arbeitsstipendien des BUKK Österreich, 4. Platz am International Young Composers Forum Brüssel. Oliver Weber lebt und arbeitet als freischaffender Komponist und Musiker in Wien.

Brand, Auftragswerk des Ensemble Phace, für Ensemble und Elektronik. Realisierung der Elektronik am ICST (Institute for Computer Music and Sound Technology) während einer Residence am ICST in Zürich, UA: 2013 oder 2014, in Arbeit, 15-20’
Gspil, Elektronik, UA: Brut (Konzerthaus Wien) im Rahmen von anOther festival 2012, Elektronik, 2012, 11’
7_wines(11), elektronische Musik (8-kanal) zu einer Weinverkostung, Auftragswerk des Weinguts Gsellmann am Goldnerg, Gols, Mehrkanal-Elektronik, 2012, 30’
Masrur, Kammeroper, Auftragswerk des Sirene Operntheaters, Tenor, Bariton, Bass , Ensemble und Elektronik. UA: Ensemble Phace, 2011, 15’
Terror—Widerstand—Aufschrei, elektronische Tanzmusik zur Oper Mikael, Auftragswerk des Festivals Origen, Mehrkanal-Elektronik, Tänzer, 2011, 30’
Frost, Auftragswerk des Mitteleuropäischen Kammerorchester MiKamO Uraufführung: Konzerthaus Wien, Ensemble und Elektronik, 2010, 13’
Katharsis, Auftragswerk des Duo Iridolon (Lars Mlekusch und Tobias Willi), UA: Radiokulturhaus in Wien im Rahmen der „Jeunesse“ , 2009, 12’
Die Planung des Plans, nach einem Text von Peter Stamm, für Tenor, Klavier und Elektronik, Aufführungen in Seoul, Shanghai, Hongkong und Macau, Radioproduktion DRS 2, 2009, 13’
Transitions #3, Auftragswerk des Wiener Grabenfests, Mehrkanal-Elektronik, 2009,
Messias elektronische Musiktheater, Libretto Giovanni Netzer, Auftrtagswerk des Fesitvals Origen, Mehrkanal Elektronik, Sänger, Darsteller, 2008, 90’
Transit, Komposition für das Ensemble Nikel, UA im Rahmen von Wien Modern, 2008, 11’

Susanne Felicitas Wolf

Autorin - Gates-Zwischen?Raum

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geboren in Mainz, Studium der Theaterwissenschaft in Wien, seither auch in Wien ansässig, schreibt Stücke, Dramatisierungen, Texte, Songs im Bereich „E“ und „U“.

Auftragswerke, Texte für - bzw. - Zusammenarbeit mit: u. a. Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien, Wiener Lustspielhaus, Seefestspiele Mörbisch, Theater St. Gallen, Komische Oper Berlin, Deutsches Mozartfest Augsburg, Staatsoperette Dresden, Esterházy Privatstiftung.

Seit 2000 spezialisiert auf Wiener Komödien. Wiederholt Gastdozentin am Institut für Theater- Film- u. Medienwissenschaft, Universität Wien. Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich.

ARBEITEN - AUSWAHL

DIE PÄPSTIN, Dramatisierung nach dem Roman von Donna W. Cross, , Kultursommer Melk, 2012
CLAUDIO MONTEVERDI/ELENA KATS-CHERNIN, Operntrilogie, Deutsche Textfassung von ORPHEUS und POPPEA, sowie gemeinsam mit Ulrich Lenz dt. Textfassung von ODYSSEUS, Komische Oper Berlin, 2012
Dialog VAN SWIETEN/MOZART, Deutsches Mozartfest Augsburg, 2011
FRAU WEGROSTEK SCHLÄGT ZURÜCK, Kriminalsozialkomödie, Volkstheater/Bezirke, 2009
KISS ME KATE, Neuübersetzung, Komische Oper Berlin, 2008
MON CHER COUSIN, Liedlibretto, Komposition Johanna Doderer, Uraufführung/Eröffnung Augsburger Mozartfestival 2008
SO MACHEN’S ALLE ODER COSI FAN TUTTE, nach Mozart und Da Ponte, Wiener Lustspielhaus, 2006
ICH, SCHIKANEDER, Theatersolo mit Adi Hirschal, Ein Fest für Mozart, Theater a. d. Wien, 2006, 2012
DER GRAF VON LUXEMBURG, Seefestspiele Mörbisch, 2006
DIE GEISTINGER UND MEISTER STRAUSS, Lesebiographie, Erika Pluhar und Wiener Symphoniker, Gr. Musikvereinsaal, 2006
EIN WIENER SOMMERNACHTSTRAUM, Komödie mit Gesang, Wiener Lustspielhaus, 2004, 2005, 2006
GIRARDI, Solo für Boris Eder, Radiokulturhaus Wien, Kammerspiele, Theater i. d. Josefstadt, Volksoper Wien, 2005 ff.
POPPEA, deutsche Textfassung, Schauspielhaus Wien, 2003, Gastspiele: Berliner Ensemble, Edinburgh Festival, Sydney Opera
MEDEA, Prosafassung nach Euripides, Eröffnungspremiere Schauspielhaus Wien, 2001
RICHARD WAGNER – DER KUNSTMENSCH, Solo, mit Rainer Frieb (prämiert v. Bundeskanzleramt), Herbert v. Karajan-Zentrum, Volkstheater Wien, 1998

www.susannewolf.at

Ruei–Ran Wu

Bandoneón - Gates-Zwischen?Raum

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Geboren in den Philippinen, aufgewachsen in Taiwan, Psychologiestudium in Taipeh, Kompositionsstudium bei den Professoren I. Eröd, E. Urbanner und P.K. Sattler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Bandoneonstudium bei den Professoren E. Sevsay in Wien und J.J. Mosalini in Paris.

Auftritte als Bandoneónist mit den Tangoensembles „Band-O-Neon“, „Chamuyo de Tango“, „Tango Company Wien“ und „Tango Aroselli“ in Österreich, Deutschland, Taiwan und Japan, der Türkei und Karibik.

Er arbeitete als Musikdramaturg bei den Aufführungen Rainer Maria Rilkes “Duineser Elegien” Regie: Noemi Fischer, 2008 in Berlin, 2009 in Graz, “Das Hohelied Salomons” Regie: Noemi Fischer, 2010 in Wien und Innsbruck, Dylan Thomas „Under Milkwood“ Regie: Jan Jedenak 2011 in Wien, und „Ein Stück Bach, ein Stück Mann“ Regie: Noemi Fischer, 2011 in Innsbruck.

Weiterhin komponierte er die Filmmusik zu „When Love Comes“ (2010), „A Time in Quchi“ (2013), Spielfilme, Taiwan, Regie: Tsochi Chang, Pusan International Film Festival, London Film Festival, Tokyo Film Festival „Filmex“, Locarno Film Festival, und wurde nomeniert für die Kategorie „Beste Filmmusik“ im „Taipei Golden Horse Film Award“ (Taiwan) 2010 und 2013.

2012 Komponist und Bandoneonist bei der CD-Produktion „Memory Cantabile – A Trendy Music Journey back to Homeland Culture“, Solist: Wei-Leng Chen (Klarinettist, Stimmführer des Taipeh Symphonie Orchester)